Stress und Hormonsystem

Wir verfügen über zwei Stresshormonsysteme: die sogenannte HPA-Achse (Cortisol) und die Adrenalinachse. Die entsprechenden Stresshormone werden dabei entweder in der Nebennieren-Rinde (HPA-Achse) oder im Mark der Nebennieren produziert und ausgeschüttet. Das Adrenalin-Stresssystem ist auch bekannt als Sympathikus–Nebennierenmark-System (SAM-Achse). Das Adrenalin-Stresssystem ist darauf ausgelegt, innerhalb von Sekunden Leistung und Überlebensfähigkeit zu maximieren („Fight or Flight“ – Kampf oder Flucht). Adrenalin wirkt wie ein Turbo bei akuter Belastung, Cortisol sorgt eher für ein Langzeit-Notprogramm. Es wird also bei anhaltenden Belastungen aktiviert, beispielsweise bei: Trennungsproblematik, psychischer Erkrankung, Burnout.
Testosteron-Therapie TRT: Die ganze Wahrheit

Die Testosterontherapie wurde in den 1930er-Jahren entwickelt und war noch vor zehn bis zwanzig Jahren umstritten. Bereits in den 1940er-Jahren konnten zahlreiche Studien die heute bekannten positiven Wirkungen von Testosteron belegen. Dazu zählen die Linderung von Symptomen wie Antriebslosigkeit, Verstimmtheit (Dysthymie) und Libidostörung sowie eine Verbesserung der Körperzusammensetzung mit Abnahme des Bauchfetts und Zunahme der Muskelmasse. Ausserdem wurde eine Verbesserung des Stoffwechsels bei männlichen Diabetikern beobachtet.